Für die Berufsvorbereitung und Berufsorientierung an der RSO gibt es nun einen neuen optionalen Baustein, eine Kooperation der Firma Miele mit der RSO. Einen Einblick in das, was unsere Schülerinnen und Schüler in der Zukunft erwartet, wenn sie daran teilnehmen möchten, gibt die offizielle Pressemitteilung der Firma Miele vom 23.11.2010:

 

 

Miele kooperiert mit Städtischer Realschule Oelde

Aus der Schule an die Werkbank

Lette, 23. November 2010. – Für Schülerinnen und Schüler der Städtischen Realschule Oelde soll der Start ins Berufsleben zukünftig kein Buch mehr mit  sieben Siegeln sein. Um Perspektiven aufzuzeigen und den Einstieg in den Beruf zu erleichtern, hat die Realschule jetzt eine Kooperationsvereinbarung mit dem Miele-Werk in Oelde geschlossen. Von der Vereinbarung sollen beide Seiten profitieren: Besichtigungstermine im Werk helfen den Schülern bei der Berufsorientierung. Wer dann Interesse daran zeigt, wie Herde und Backöfen entwickelt und hergestellt werden, kann sich für einen der neun Praktikumsplätze pro Jahr bewerben. Damit die Schüler nachher nicht schlauer als die Lehrer sind, sollen auch die Pädagogen dreitägige Praktika im Werk absolvieren.

Im Gegenzug kommen Miele-Auszubildende in die Schulklassen und berichten über die verschiedenen Berufsbilder. In Oelde bietet Miele die Ausbildungsgänge Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker, Technischer Produktdesigner und Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik an.

Das Unternehmen erhofft sich durch die Kooperation, dass sich zukünftig mehr junge Menschen für eine Ausbildung zum Facharbeiter in der Industrie interessieren. Personalleiter Hans-Josef Surmann: „Wir möchten natürlich, dass sich qualifizierte Jugendliche um einen Ausbildungsplatz bewerben. Praktika erlauben einen Blick hinter die Kulissen und vermitteln einen Eindruck, welche beruflichen Möglichkeiten ein international tätiger Hausgerätehersteller wie Miele bietet.“ Für die Schule ist die Kooperation ein weiterer Baustein zur Berufsorientierung. „Unsere Schüler bekommen konkrete Einblicke in einen Betrieb mit technischer Ausrichtung. Wir möchten die Erwartungshaltungen von Schülern und Eltern  mit denen der Berufswelt abgleichen“, erklären Schulleiter Gerd Stövesand und Dr. Rainer Großbröhmer, stellvertretender Schulleiter und verantwortlich für die Berufsorientierung.

 

Pressekontakt:

Michael Prempert

Telefon: +49 (0)5241/89-1957

E-Mail: michael.prempert@miele.de

 

Über das Unternehmen: Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen und Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs- und Desinfektionsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien („Miele Professional“). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China und Rumänien. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2009/10 rund 2,83 Milliarden Euro, wovon etwa 70 Prozent auf das Ausland entfallen. In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt das in vierter Generation familiengeführte Unternehmen gut 16000 Menschen, zwei Drittel davon in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Gütersloh in Westfalen.

 

 


Setzen sich für eine bessere Berufsorientierung der Realschüler ein (v.l.n.r.): Dr. Rainer Großbröhmer, Gerd Stövesand, Wolfgang Weißke (Betriebsrat), Ewald Drüing (Ausbilder), Hans-Josef Surmann und Christian Reich (Ausbilder) vor der Emaillier-Anlage im Miele-Werk Oelde.

 

Foto: Miele