Parisfahrt vom 22. bis zum 25. Mai 2005

 

(Hinweis: Hinter den folgenden Links im Text verbergen sich sowohl Einzelbilder als auch Bilderstrecken! Einige mit Sicherheit vermisste, schöne Motive waren im Original sehr unscharf und leider nach Verkleinerung im Webformat unzumutbar!)

Wie lange wurde diese Kursfahrt herbei gesehnt? Endlich war es dann aber so weit: Die 9er Französischkurse von Frau Schäpers und Frau Dickgreber machten sich mit der Unterstützung des starken Geschlechts, Herrn Großbröhmer, auf den Weg in die Stadt der Liebe.

Von Müdigkeit konnte am 22. Mai um 0.00 Uhr nicht die Rede sein. Die rund 43 Schülerinnen und Schüler, mit Gepäck und Mama und Papa im Schlepptau, plauderten aufgeregt über die anstehende Reise. Leider stand zu diesem Zeitpunkt auch fest, dass nicht alle Franzosen starten konnten. Lara Horsthemke (9b) und Carina Lüdtke- Dörhoff (9c) litten unter Verletzung und Wundrose und mussten bedauerlicherweise in der Heimatstadt Oelde bleiben.

Dies schränkte die Stimmung schon geringfügig ein.

Im Bus nahm das große Schnattern jedoch wieder seinen Lauf. Vor allem Adrian Juny und Stefan Maibaum konnten ihre Witze, Singkünste etc. nicht unterdrücken. Diese Art der Unterhaltung blieb uns allen dann bis zur Ankunft vor dem Hôtel Est erhalten.

Auf der Fahrt versuchten mehrere Schüler vergeblich zu schlafen. Das mürrische Raunen der Schlafmützen wurde von Zeit zu Zeit immer intensiver. Nur zwei Leuten schien der Drang nach Schlaf sehr minimal zu sein: Adrian und Stefan. Mal lobten sie den Busfahrer mit dem Liedern die möglicherweise dem „Holzmichel“ ähnelten, mal schrien sie einfach nur so rum und die leidenden Mitschüler zu nerven.

Nach einer endlos erscheinenden, neunstündigen Fahrt kamen wir erschöpft im Pariser Hotel an. Aber von Ausruhen war nicht die Rede: Zimmer aufteilen, eventuelles Umziehen und gespannt sein auf die anstehenden drei Tage.

Auf dem Weg zur Metro wurde uns schnell allen klar, dass wir uns in einer Metropole befanden. Abgase, tausende Menschen und Hektik pur.

Aus der Metrostation sah man schon das Wahrzeichen: Der Eifelturm. Nach einigen kleinen Komplikationen konnte das Erklimmen des Eisengiganten beginnen.

Erschöpft von hunderten von Treppenstufen genossen wir die einzigartige Aussicht auf die Stadt der Liebe.

Weiter führte uns unser Wissensdurst zum Invalidendom, der jedoch vorrangig zum Ausruhen genutzt wurde.

Am Place de la Concorde bekamen wir Schüler dann Zeit für uns. Einige setzten sich in den gemütlichen Park, andere spazierten munter zum Louvre um es sich schon einmal von außen anzusehen.

Um uns zu stärken ging es dann vorbei am Centre Pompidou ins „Flunch“.

Am Abend wurden unsere Füße dann entlastet: Eine Seinerundfahrt stand an.

Neben den historischen Gebäuden und Brücken gab es allerdings ein Highlight, dass in den meisten Köpfen hängen blieb. Auf dem unserem Boot hatte eine Gruppe von Mädchen tierischen Spaß damit, allen Leuten die am Rand der Seine spazieren gingen hysterisch zu winken. Noch mehr Freude bereitete es ihnen aber, als drei junge Männer ihnen nicht nur zurückwinkten sondern auch anfingen sich zu entkleiden. Alle drei Burschen standen auf einmal mit ihrem blanken Hinterteil zu uns gedreht und grölten laut (Leider keine Bilder!). Unser ganzer Ausflugsdampfer war völlig begeistert von dieser spontanen Aktion der jungen Passanten.

Wieder festen Boden unter den Füßen konnten wir dann das tolle Blinken des Eifelturms vernehmen. Mittlerweile fielen einigen schon die Augen zu, doch zum Hotel haben es noch alle wach geschafft.

Die Nacht war nicht lang. Vielen haben sich noch auf den Zimmer getroffen andere haben noch lange Musik gehört, doch alles half nichts: Um 8 Uhr war Frühstücken angesagt.

Für alle Fashionqueens unserer Gruppe wurde dann ein Zeitraum eingerichtet in denen die Boutiquen der Metropole unsicher gemacht werden konnten.

Um die Stadt gebildet zu verlassen, gab es speziell für uns eine Stadtrundfahrt, die alle sehr genossen haben (auch wenn manche, dem Sandmännchen verfallen waren ;) ) .

Wieder heraus aus dem Bus wurde schnell eine Vermisstenmeldung gemacht: Christina Fuchs und Tanja Bairit waren nicht mehr in unserer Gruppe. Im Bus hatte Herr Großbröhmer den beiden aufgetragen nach der Rundfahrt den Bus zu säubern. Dies hatten Tanja und Christina dann auch vor und merkten zu spät, dass der Bus ohne sie weiterfuhr. Gott sei Dank erwies sich der Busfahrer als sozial und brachte uns unsere „Ausreißer“ wieder heile zu uns zurück.

Unser nächstes Ziel: Notre Dame. Viele kennen diese Cathedrale im Zusammenhang mit dem Glöckner, den wir leider nicht zu Gesicht bekamen (Einige von uns bemühten sich aber ihn würdig zu vertreten!).

Am Abend fuhren wir mit der Metro zu einem der schönsten Orte in Paris: Montmatre.

Die Aussicht war unbeschreiblich. Man konnte die Schönheit der Stadt super genießen.

Der Himmel war in ein schönes Violett-Blau getaucht und die Stadt war erleuchtet. Einfach traumhaft (Aber unscharf ... )!

Auf dem Platz waren viele Leute, davon viele Maler und Zeichner, die mit Komplimenten ihre Kunden anzulocken versuchten. Einige verhandelten dann auch und ließen sich kunstvoll malen.

Die Bilder waren wirklich ein Meisterwerk!

Um halb elf fingen dann die ersten aus unserer Truppe an zu jammern, sie wollten doch bitte zurück ins Hotel. Dies war schade für die, die noch das bunte Treiben am Montmatre weiter verfolgen wollten.

Aber im Hotel fing das Leben anscheinend erst richtig an! Ein Teil der Parisfahrer erlebte eine mehr oder weniger feucht fröhlichen Abend, an dem sich auch ein neues Pärchen zusammenfand! :)

Am Mittwoch hieß es wieder früh aufstehen. Auf dem heutigen Tagesplan standen nämlich der Besuch des teuren Kaufhauses „Lafayette“ in dem wir uns einige Zeit lang aufhielten, die französische Mode und die vielen Produkte bewunderten.

Ein Muss für eine Parisreise ist neben dem Eifelturm der Besuch des weltberühmten „Louvre“.

Das gigantische Museum mit der wertvollen „Mona Lisa“ war für viele von uns ein Highlight.

Einige hatten schon regelrechte Beinkrämpfe vom tagtäglichen Laufen. Wir hatten aber auch wirklich schon Meter hinter uns gelassen!

Nach dem „Louvre“ gab es dann für jeden von uns noch ein französisches Sandwich, das nicht alle genießen konnten *grins * .

Fast war unsere Reise schon zu Ende. Wir fuhren vom Louvre zurück ins Hotel und packten unsere zuvor gepackten Koffer in den Bus, der schon vor dem Est Hotel auf uns wartete.

Schweren Herzens hieß es dann für uns Abschied nehmen... :'(

Fragwürdiger Weise hatten unsere Partyleute Stefan und Adi uns auf der Rückfahrt nur wenig zu sagen. Kann das denn sein, dass auch diese zwei Stimmungskanonen müde waren? Es schien fast so. Auf jeden Fall haben wir alle die Tage in Paris genossen (Wie man hier noch einmal sieht!) und waren dennoch froh, als wir um ca. halb eins im heimischen Oelde eintrafen.

An dieser Stelle wollen wir uns alle bei Frau Schäpers, Frau Dickgreber und Herrn Großbröhmer bedanken, dass sie die Fahrt so toll mit uns ausgehalten haben. In besserer Begleitung hätten wir die Tage sicher nicht verbringen können. Also: Vielen, vielen Dank!!!

 

Von Kati Vennebusch          

 

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