Zum Recht am eigenen Bild:

Die Art. 1 und 2 Grundgesetz bilden einen umfassenden Schutz der Persönlichkeit. Sie garantieren den Schutz des privaten Lebensraumes. Mit der Würde des Menschen und der freien Entfaltung der Persönlichkeit ergibt sich ein allgemeines Persönlichkeitsrecht, wodurch die Persönlichkeit in der ganzen Breite ihrer Existenz geschützt wird. Dazu gehört auch die Verbreitung des eigenen Abbildes.
Mit dem BGH-Urteil vom 14.02.1958 hat die Rechtsprechung erstmals den Ersatz des immateriellen Schadens bei Verletzungen des Persönlichkeitsrechts anerkannt:: "Nachdem durch Art. 1, 2 GG das Recht zur freien Selbstbestimmung der Persönlichkeit als Grundwert der Rechtsprechung anerkannt ist, erscheint es gerechtfertigt, in analoger Anwendung des § 847 BGB auch dem durch die unbefugte Veröffentlichung seines Bildes Verletzten wegen eines hierdurch hervorgerufenen nicht vermögensrechtlichen Schadens eine billige Entschädigung in Geld zu gewähren."
Der Anspruch auf Beseitigung der Beeinträchtigung ist geregelt in: 
§§ 823 Absatz 1 und 2  BGB in Verbindung mit § 249 BGB, bei fortdauernder Störung ohne Verschulden als Voraussetzung: Analog §§ 1004, 862, 12 BGB. Anspruch auf Beseitigung weiterer Beeinträchtigungen gem. §§ 1004, 862, 12 BGB.
Schmerzensgeld bei besonders schwerwiegenden Verletzungen: Rechtsgrundlage: § 847 und § 253 BGB 

Missbrauch von Bildern anderer ist also nicht nur strafbar sondern kann auch zu Schadensersatzverurteilungen führen!